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Brandklassen und Feuerlöscher

Welcher Löscher für welchen Brand taugt, auch an elektrischen Anlagen.

BrandklasseBrennstoffGeeignete Löschmittel
Afeste, glutbildende Stoffe: Holz, Papier, Textilien, KunststoffWasser, Schaum, ABC-Pulver
Bflüssige oder flüssig werdende Stoffe: Benzin, Öl, Lacke, WachsSchaum, ABC- oder BC-Pulver, Kohlendioxid
CGase: Erdgas, Propan, AcetylenABC- oder BC-Pulver (vorher Gaszufuhr schließen)
DMetalle: Aluminium-, Magnesiumspäne, Lithium (metallisch)Metallbrandpulver (D-Pulver), trockener Sand
FSpeiseöle und -fette in KüchengerätenFettbrandlöscher; niemals Wasser
An elektrischen Anlagen bis 1000 V dürfen geprüfte Feuerlöscher mit dem Hinweis „bis 1000 V, Abstand 1 m“ eingesetzt werden; Kohlendioxid hinterlässt keine Rückstände und eignet sich für Schaltschränke und EDV. Pulver verschmutzt stark. Brennende Lithium-Akkus mit viel Wasser kühlen oder Speziallöscher verwenden, weil sie wieder aufflammen.

Quelle: DIN EN 2 (Brandklassen), DIN EN 3 (tragbare Feuerlöscher) und ASR A2.2, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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