Bohrer für Holz: Arten und Einsatz
Welcher Bohrer für welches Loch im Holz: von der Dübelbohrung bis zum Topfband und zur Kabeldurchführung.
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| Bohrer | Ø-Bereich in mm | Lochbild | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Holzspiralbohrer mit Zentrierspitze | 3 – 16 | sauberer Rand, ohne Verlaufen | Dübel, Schrauben vorbohren, Beschläge |
| Dübelbohrer (mit Vorschneidern) | 5 – 12 | glatter Rand, flacher Grund | Dübellöcher in Platten |
| Forstnerbohrer | 10 – 60 | flacher Grund, glatter Rand, auch angeschnitten | Topfbänder (35 mm), Sacklöcher, Astlöcher |
| Schlangenbohrer | 6 – 32 | tiefe Löcher, zieht sich selbst hinein | Balken, Kabeldurchführungen |
| Flachfräsbohrer | 10 – 40 | schnell, Ränder rau | Installation, grobe Durchgänge |
| Lochsäge | 20 – 150 | Ringnut, Kern bleibt | Dosen, Rohrdurchführungen, Lüftung |
| Kegelsenker 90° | – | Senkung für Senkkopfschrauben | Schraubenköpfe bündig |
| Stufenbohrer mit Senker | 3 – 6 (Schraube) | Vorbohrung, Schaftloch und Senkung in einem | Serienverschraubung |
Große Durchmesser mit niedriger Drehzahl bohren (Forstner 35 mm in Hartholz etwa 500 bis 1000 1/min), sonst verbrennt das Holz. Gegen Ausrisse ein Reststück unterlegen oder von beiden Seiten bohren. Für Lochreihen und Topfbänder Bohrschablone oder Bohrlehre verwenden.
Quelle: Fachliteratur Holztechnik und Herstellerangaben, sinngemäß, Stand 2026. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.