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Holzfeuchte: Richtwerte nach Einsatzort

Welche Holzfeuchte das Holz am Einbauort annimmt und mit welcher Feuchte es eingebaut werden sollte.

EinsatzHolzfeuchteHinweis
Räume mit Fußbodenheizung6 – 8 %Parkett und Möbel vorher anpassen
beheizte Wohnräume, Möbel, Innenausbau8 – 10 %Möbelholz mit 8 ± 2 % verarbeiten
Parkett beim Verlegen7 – 11 %nach Herstellerangabe
Fenster und Außentüren11 – 15 %Einbau mit 13 ± 2 %
geschlossene, unbeheizte Räume12 – 16 %z. B. Dachboden, Garage
Bauholz überdacht, offen15 – 20 %Dachstuhl, Carport
Holz im Freien, bewittert15 – 25 %schwankt mit dem Wetter
trockenes Bauholz (KVH, BSH)≤ 15 % (KVH 15 ± 3 %)ab 20 % gilt Holz nicht mehr als trocken
Gefahr Pilzbefalldauerhaft über 20 %Schimmel und holzzerstörende Pilze
Fasersättigung≈ 28 – 30 %darüber kein Schwinden mehr, nur freies Wasser
frisch gefällt (waldfrisch)50 – 150 %bezogen auf die Trockenmasse
Holzfeuchte u = (Masse nass − Masse darrtrocken) / Masse darrtrocken × 100 %. Sie kann daher über 100 % liegen. Holz gleicht seine Feuchte langsam an das Raumklima an; zu nass eingebautes Holz schwindet und reißt, zu trockenes quillt.

Quelle: DIN EN 13183 (Bestimmung), DIN 4074-1 und DIN 68800-1, Herstellerangaben, sinngemäß, Stand 2026. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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