Kennbuchstaben für Betriebsmittel
Die Buchstaben vor der Nummer im Schaltplan: -Q1, -K3, -F2 und was sie aussagen.
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| Buchstabe | Zweck | Beispiele |
|---|---|---|
| A | zwei oder mehr Zwecke, kein Hauptzweck | Baugruppe, Steuergerät |
| B | Messgröße in Signal umwandeln | Sensor, Temperaturfühler, Endschalter, Bewegungsmelder |
| C | Energie oder Information speichern | Kondensator, Akku, Speicher |
| E | Licht oder Wärme abgeben | Leuchte, Heizung, Heizstab |
| F | direkt schützen (selbsttätig) | Sicherung, LS-Schalter, RCD, Überspannungsschutz |
| G | Energie- oder Signalfluss erzeugen | Generator, Netzteil, PV-Modul |
| K | Signale verarbeiten | Relais, Hilfsschütz, Zeitrelais, SPS |
| M | mechanische Energie liefern | Motor, Stellantrieb |
| P | Information darstellen | Messgerät, Meldeleuchte, Zähler, Hupe |
| Q | Energie kontrolliert schalten | Leistungsschütz, Hauptschalter, Motorschutzschalter |
| R | begrenzen oder stabilisieren | Widerstand, Drossel, Diode |
| S | Handbetätigung in Signal umwandeln | Taster, Schalter, Wahlschalter |
| T | Energie umwandeln bei gleicher Art | Transformator, Gleichrichter, Umrichter |
| W | leiten oder führen | Kabel, Leitung, Sammelschiene |
| X | verbinden | Klemme, Steckdose, Stecker, Klemmenleiste |
Das Minuszeichen kennzeichnet die Produktsicht (-K1), ein Gleichheitszeichen die Anlage (=Anlage) und ein Pluszeichen den Ort (+Schrank). Im Handwerk sind auch ältere Kennbuchstaben verbreitet (z. B. F für LS-Schalter, Q für Hauptschalter).
Quelle: DIN EN IEC 81346-2, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.