Auslösecharakteristik von Leitungsschutzschaltern
Ab welchem Vielfachen des Bemessungsstroms ein LS-Schalter sofort (magnetisch) auslöst.
ÜberlastB: 3 bis 5 × InC: 5 bis 10 × InD: 10 bis 20 × In
Zeile antippen, um sie zu kopieren oder zu teilen. Geht auch jederzeit mit langem Antippen oder Rechtsklick auf eine Zelle.
| Typ | magnetische Auslösung | Einsatz |
|---|---|---|
| Z | 2 bis 3 × In | Halbleiter, Messkreise (nach DIN EN 60947-2, Herstellerangabe) |
| B | 3 bis 5 × In | Wohnung, Licht und Steckdosen, lange Leitungen |
| C | 5 bis 10 × In | Motoren, Trafos, Leuchtengruppen mit hohem Einschaltstrom |
| K | 8 bis 14 × In | Motoren und Trafos, genauer thermischer Schutz (DIN EN 60947-2, Herstellerangabe) |
| D | 10 bis 20 × In | sehr hohe Einschaltströme, z. B. große Trafos, Schweißgeräte |
Thermisch gilt für B, C und D (DIN EN 60898-1): bis 1,13 × In löst der Schalter innerhalb einer Stunde nicht aus, bei 1,45 × In löst er innerhalb einer Stunde aus (In bis 63 A). Für die Abschaltbedingung rechnet man mit der oberen Grenze, also B: 5 × In, C: 10 × In.
Quelle: DIN EN 60898-1 (VDE 0641-11) und DIN EN 60947-2, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.