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Auslösecharakteristik von Leitungsschutzschaltern

Ab welchem Vielfachen des Bemessungsstroms ein LS-Schalter sofort (magnetisch) auslöst.

1235102050100 0,010,11101001.00010.000 Vielfaches des Bemessungsstroms I / In Auslösezeit in s 1,45 × In: Auslösung in 1 hÜberlast (Bimetall) B: magnetische Auslösung zwischen 3 und 5 × In, dann in höchstens 0,1 sBC: magnetische Auslösung zwischen 5 und 10 × In, dann in höchstens 0,1 sCD: magnetische Auslösung zwischen 10 und 20 × In, dann in höchstens 0,1 sD
ÜberlastB: 3 bis 5 × InC: 5 bis 10 × InD: 10 bis 20 × In
Schematisch: grau der gemeinsame Überlastbereich (durchgezogen spätestes, gestrichelt frühestes Auslösen), farbig der Bereich der magnetischen Schnellauslösung. Genaue Kennlinien stehen im Datenblatt des Herstellers.
Typmagnetische AuslösungEinsatz
Z2 bis 3 × InHalbleiter, Messkreise (nach DIN EN 60947-2, Herstellerangabe)
B3 bis 5 × InWohnung, Licht und Steckdosen, lange Leitungen
C5 bis 10 × InMotoren, Trafos, Leuchtengruppen mit hohem Einschaltstrom
K8 bis 14 × InMotoren und Trafos, genauer thermischer Schutz (DIN EN 60947-2, Herstellerangabe)
D10 bis 20 × Insehr hohe Einschaltströme, z. B. große Trafos, Schweißgeräte
Thermisch gilt für B, C und D (DIN EN 60898-1): bis 1,13 × In löst der Schalter innerhalb einer Stunde nicht aus, bei 1,45 × In löst er innerhalb einer Stunde aus (In bis 63 A). Für die Abschaltbedingung rechnet man mit der oberen Grenze, also B: 5 × In, C: 10 × In.

Quelle: DIN EN 60898-1 (VDE 0641-11) und DIN EN 60947-2, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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