Oberflächenrauheit Ra und Rz nach Verfahren
Erreichbare Mittenrauwerte der Fertigungsverfahren, Rauheitsklassen N1 bis N12 und die Umrechnung Ra zu Rz.
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| Klasse | Ra in µm | Rz ungefähr in µm | typisch erreicht durch |
|---|---|---|---|
| N12 | 50 | 200 | Brennschneiden, Sägen grob, Sandguss |
| N11 | 25 | 100 | Sägen, Schruppen grob |
| N10 | 12,5 | 50 | Schruppdrehen, Schruppfräsen, Bohren |
| N9 | 6,3 | 32 | Drehen, Fräsen, Bohren, Feilen |
| N8 | 3,2 | 16 | Schlichtdrehen, Schlichtfräsen |
| N7 | 1,6 | 10 | Feindrehen, Reiben, Schleifen grob |
| N6 | 0,8 | 6,3 | Schleifen, Feinfräsen |
| N5 | 0,4 | 3,2 | Feinschleifen, Honen |
| N4 | 0,2 | 1,6 | Honen, Läppen |
| N3 | 0,1 | 0,8 | Läppen, Polieren |
| N2 | 0,05 | 0,4 | Polieren, Superfinish |
| N1 | 0,025 | 0,2 | Hochglanzpolieren |
Ra ist der arithmetische Mittelwert der Profilabweichung, Rz die mittlere Höhe zwischen Spitze und Tal. Rz ist etwa 4- bis 7-mal so groß wie Ra; die Umrechnung ist nur ein Anhalt. Die N-Klassen stammen aus der zurückgezogenen ISO 1302:1992 und werden in Werkstätten noch verwendet; in Zeichnungen heute Ra oder Rz angeben.
Quelle: DIN EN ISO 21920 (Stand 2022, früher ISO 4287 und 1302) und Fachliteratur Fertigungstechnik, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.