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Risikograph: benötigter Performance Level

Aus Schwere der Verletzung, Häufigkeit der Gefährdung und Möglichkeit der Vermeidung den PLr bestimmen.

StartS1S2F1F2F1F2P1P2P1P2P1P2P1P2S1 leicht (heilbar), F1 selten, kurz, P1 möglich → PLr aaS1 leicht, F1 selten, kurz, P2 kaum möglich → PLr bbS1 leicht, F2 häufig, lang, P1 möglich → PLr bbS1 leicht, F2 häufig, lang, P2 kaum möglich → PLr ccS2 schwer (bleibend, tödlich), F1 selten, kurz, P1 möglich → PLr ccS2 schwer, F1 selten, kurz, P2 kaum möglich → PLr ddS2 schwer, F2 häufig, lang, P1 möglich → PLr ddS2 schwer, F2 häufig, lang, P2 kaum möglich → PLr eeabcdegeringes → hohes Risikobenötigter PLrS Schwere · F Häufigkeit · P Vermeidung
Der Weg durch den Baum ergibt den benötigten Performance Level der Sicherheitsfunktion: schwere Verletzung, häufiger Aufenthalt und kaum vermeidbar führen zu PL e.
Schwere SHäufigkeit FVermeidung PPLr
S1 leicht (heilbar)F1 selten, kurzP1 möglicha
S1 leichtF1 selten, kurzP2 kaum möglichb
S1 leichtF2 häufig, langP1 möglichb
S1 leichtF2 häufig, langP2 kaum möglichc
S2 schwer (bleibend, tödlich)F1 selten, kurzP1 möglichc
S2 schwerF1 selten, kurzP2 kaum möglichd
S2 schwerF2 häufig, langP1 möglichd
S2 schwerF2 häufig, langP2 kaum mögliche
F2 gilt, wenn sich jemand häufiger als etwa einmal je Viertelstunde in der Gefahrenzone aufhält oder die Dauer lang ist. P1 setzt voraus, dass die Gefahr erkennbar ist und langsam genug abläuft, um auszuweichen. Erst Gefahren konstruktiv beseitigen, dann Schutzeinrichtungen, zuletzt Hinweise.

Quelle: DIN EN ISO 13849-1 (Anhang A, Stand 2023) und DIN EN ISO 12100 (Risikobeurteilung), sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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