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Schwinden und Quellen von Holz

Um wie viel Prozent sich Holz je Prozent Holzfeuchte in Faserrichtung, radial und tangential verändert.

Mittelbrett (Riftbrett)liegt radial, bleibt gerade, schwindet in der DickeSeitenbrettschüsselt: wölbt sich vom Kern wegKantholzwird rautenförmig, Risse zum Kerntangential ≈ 2 × radial, längs fast 0
Gestrichelt: Form nach dem Trocknen (übertrieben dargestellt). Holz schwindet entlang der Jahresringe etwa doppelt so stark wie quer dazu.
Holzarttangential in % je %radial in % je %längs
Fichte0,320,16≈ 0,01
Kiefer0,310,17≈ 0,01
Lärche0,300,14≈ 0,01
Douglasie0,270,16≈ 0,01
Buche0,410,20≈ 0,01
Eiche0,340,18≈ 0,01
Esche0,380,19≈ 0,01
Ahorn0,300,16≈ 0,01
Teak0,260,15≈ 0,01
Gilt zwischen etwa 5 % Holzfeuchte und der Fasersättigung. Beispiel: Ein 200 mm breites Buchenbrett (liegende Jahresringe, tangential) trocknet von 15 % auf 9 %: 200 mm × 0,41 % × 6 = 4,9 mm schmaler. Tangential schwindet Holz etwa doppelt so stark wie radial; deshalb verziehen sich Seitenbretter („schüsseln“) und Riftbretter bleiben formstabil.

Quelle: Fachliteratur Holzphysik und DIN 68100 (Toleranzsystem für Holzbe- und -verarbeitung, Stand 2010), gerundet, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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