Sensoren für die Automatisierung
Induktive, kapazitive, optische, Ultraschall- und Magnetsensoren: was sie erfassen und wie weit sie schalten.
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| Sensor | erfasst | Reichweite typisch | Hinweis |
|---|---|---|---|
| induktiver Näherungsschalter | Metalle | 1 – 40 mm (M12 bündig 2 – 4 mm) | robust, unempfindlich gegen Schmutz |
| kapazitiver Näherungsschalter | fast alle Stoffe, Flüssigkeiten | 1 – 25 mm | Füllstand durch Kunststoffwand, Empfindlichkeit einstellen |
| Einweglichtschranke | lichtundurchlässige Objekte | bis 50 m und mehr | Sender und Empfänger getrennt, sehr betriebssicher |
| Reflexionslichtschranke | Objekte zwischen Sensor und Reflektor | bis ≈ 15 m | Polfilter gegen glänzende Objekte |
| Reflexlichttaster | Objekte, die Licht zurückwerfen | ≈ 0,05 – 2 m | mit Hintergrundausblendung farbunabhängig |
| Ultraschallsensor | Abstand, auch durchsichtige Objekte und Flüssigkeiten | ≈ 0,1 – 8 m | Blindzone vor dem Sensor beachten |
| Magnetfeldsensor (Reed, GMR) | Magnet, z. B. im Zylinderkolben | wenige mm | Endlagen an Pneumatikzylindern |
| Inkrementaler Drehgeber | Drehwinkel und Drehzahl als Impulse | — | nach Spannungsausfall Referenzfahrt nötig |
| Absolutwertgeber | Position als eindeutiger Wert | — | kennt die Lage auch nach dem Einschalten |
| Sicherheitslichtgitter | Personen und Körperteile | bis ≈ 20 m | sicherheitsgerichtet, Typ 2 oder 4 nach IEC 61496 |
Schaltabstand Sn ist der Nennwert für Stahl; im Betrieb nur etwa 80 % davon nutzen (gesicherter Schaltabstand). Bündig einbaubare Sensoren haben einen kleineren Schaltabstand als nicht bündige.
Quelle: DIN EN 60947-5-2 (Näherungsschalter, Stand 2020), IEC 61496, Herstellerangaben, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.