Sicherheitsventil am Trinkwassererwärmer: Größe nach Inhalt
Wie groß das Membran-Sicherheitsventil eines geschlossenen Warmwasserspeichers mindestens sein muss und bis zu welcher Heizleistung es reicht.
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| Nenninhalt des Speichers | Ventil mindestens (Eintritt) | höchste Beheizungsleistung | typisch für |
|---|---|---|---|
| bis 200 l | DN 15 (R ½) | 75 kW | Einfamilienhaus, Wärmepumpenspeicher |
| über 200 bis 1000 l | DN 20 (R ¾) | 150 kW | Mehrfamilienhaus, Kombispeicher |
| über 1000 bis 5000 l | DN 25 (R 1) | 250 kW | Großanlage, Hotel, Sporthalle |
Gilt für bauteilgeprüfte Membran-Sicherheitsventile mit Kennbuchstabe W in der Kaltwasserzuleitung, ohne Absperrung zwischen Ventil und Speicher (üblich als Sicherheitsgruppe mit Absperrventil, Rückflussverhinderer und Prüfstutzen). Ist die Beheizungsleistung größer als angegeben, die nächste Größe wählen. Der Ansprechdruck darf den zulässigen Betriebsdruck des Speichers nicht überschreiten (meist 6, 8 oder 10 bar); der Ruhedruck soll höchstens 80 % davon betragen, sonst gehört ein Druckminderer davor (bei 6 bar also höchstens 4,8 bar). Die Ausblaseleitung ist mindestens so groß wie der Ventilaustritt, hat höchstens zwei Bögen und ist höchstens 2 m lang, sonst eine Nennweite größer; sie endet sichtbar über einem Trichter mit Ablauf. Tropfen beim Aufheizen ist normal: Das Wasser dehnt sich aus. Ein durchströmtes Trinkwasser-Ausdehnungsgefäß spart dieses Wasser.
Quelle: DIN 1988-200 (2012-05), DIN EN 1487 und DIN EN 1489, sinngemäß; übliche Herstellerangaben. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.