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SPS-Operanden und Adressen

Eingänge, Ausgänge, Merker, Zeiten, Zähler und Datenbausteine in deutscher, englischer und IEC-Schreibweise.

OperanddeutschenglischIEC 61131-3Bedeutung
Eingang (Bit)E 0.0I 0.0%IX0.0Signal eines Gebers, z. B. Taster oder Sensor
Ausgang (Bit)A 4.1Q 4.1%QX4.1schaltet z. B. Schütz, Ventil, Lampe
Merker (Bit)M 10.0M 10.0%MX10.0interner Zwischenspeicher
Eingangsbyte, -wort, -doppelwortEB 0, EW 0, ED 0IB 0, IW 0, ID 0%IB0, %IW0, %ID08, 16 oder 32 Bit gemeinsam
AusgangswortAW 256QW 256%QW256z. B. Analogausgang
MerkerwortMW 20MW 20%MW20Zahlenwert im Merkerbereich
Zeit, ZählerT 1, Z 1T 1, C 1— (Bausteine TON, CTU)feste Zeit- und Zählerspeicher älterer Steuerungen
DatenbausteinDB1.DBX0.0, DB1.DBW2DB1.DBX0.0— (Variablen)strukturierte Daten im Speicher
PeripheriePEW 256 (E:P)PIW 256 (I:P)—direkter Zugriff ohne Prozessabbild
Die Zahl vor dem Punkt ist die Byte-, die Zahl danach die Bitadresse (0 bis 7). Ein Wort umfasst zwei Byte: MW 20 besteht aus MB 20 und MB 21, deshalb nie MW 20 und MW 21 gleichzeitig verwenden. Moderne Steuerungen arbeiten bevorzugt mit symbolischen Namen statt absoluter Adressen.

Quelle: DIN EN 61131-3 (Stand 2014) und gebräuchliche Herstellerschreibweise (Siemens), sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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