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Gebräuchliche Stähle und ihre Verwendung

Die Stähle, die in Schlosserei, Maschinenbau und Werkzeugbau am häufigsten vorkommen, mit Festigkeit und Einsatz.

KurznameNummerArtRm in N/mm²typische Verwendung
S235JR1.0038Baustahl360 – 510Stahlbau, Geländer, Konsolen, schweißbar
S355J21.0577Baustahl470 – 630tragende Konstruktionen, Kranbahnen
11SMn301.0715Automatenstahl380 – 570Drehteile in Serie, nicht zum Schweißen
C45E1.1191Vergütungsstahl650 – 800 (vergütet)Wellen, Bolzen, Zahnräder
42CrMo41.7225Vergütungsstahl900 – 1100 (vergütet)hoch beanspruchte Wellen, Schrauben 10.9
16MnCr51.7131Einsatzstahl≈ 1000 Kern (einsatzgehärtet)Zahnräder, Nockenwellen, harte Oberfläche
X5CrNi18-101.4301nichtrostend (V2A)500 – 700Küche, Lebensmittel, Geländer innen
X2CrNiMo17-12-21.4404nichtrostend (V4A)500 – 700Außenbereich, Schwimmbad (ohne Chlorluft), Chemie
100Cr61.3505Wälzlagerstahl≈ 60 – 64 HRC (gehärtet)Kugeln, Lagerringe, Führungen
90MnCrV81.2842Kaltarbeitsstahl≈ 58 – 62 HRC (gehärtet)Schnitt- und Stanzwerkzeuge, Lehren
HS6-5-21.3343Schnellarbeitsstahl (HSS)≈ 64 – 66 HRCBohrer, Gewindebohrer, Fräser
Rm ist die Zugfestigkeit; Spannweite je nach Dicke und Lieferzustand. Werte als Richtwerte, verbindlich ist das Abnahmeprüfzeugnis (3.1). In Hallenbädern mit Chlorluft auch V4A nicht ohne Weiteres für tragende Teile verwenden.

Quelle: DIN EN 10025-2, DIN EN 10083-2, DIN EN 10088-3 und Herstellerangaben, sinngemäß, Stand 2026. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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