Beschleunigungswiderstand
Wer schneller werden will, muss die Fahrzeugmasse beschleunigen – und dazu alle drehenden Teile vom Rad bis zum Schwungrad. Das berücksichtigt der Massenfaktor.
Fa=λ·m·a
Umstellen nach
- Fa
- Beschleunigungswiderstand N · kN
- λ
- Massenfaktor (Drehmassenzuschlag) –
- m
- Fahrzeugmasse kg · t
- a
- Beschleunigung m/s²
Die Formel umgestellt
- nach Fa BeschleunigungswiderstandFa=λ·m·a
- nach λ Massenfaktor (Drehmassenzuschlag)λ=Fam·a
- nach m Fahrzeugmassem=Faλ·a
- nach a Beschleunigunga=Faλ·m
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| Fa | Beschleunigungswiderstand | N, kN |
| λ | Massenfaktor (Drehmassenzuschlag) | ohne Einheit |
| m | Fahrzeugmasse | kg, t |
| a | Beschleunigung | m/s² |
Merke
Grundgesetz F = m · a, erweitert um λ: In den unteren Gängen müssen Motor und Schwungrad mit der großen Übersetzung sehr schnell hochdrehen – deshalb ist λ dort größer.
In der Praxis
Was von der Zugkraft nach Abzug von Roll-, Luft- und Steigungswiderstand übrig bleibt, steht zum Beschleunigen bereit. Beim Elektroauto ist λ kleiner (kein Schwungrad, meist nur eine Übersetzung).
Beispiel
Ein 1400 kg schweres Auto soll im 3. Gang (λ = 1,1) mit 2,5 m/s² beschleunigen. Wie groß ist der Beschleunigungswiderstand?
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