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Installationsschaltungen für Licht

Aus-, Serien-, Wechsel-, Kreuz-, Stromstoß- und Treppenlichtschaltung: wann welche Schaltung und wie viele Adern.

LN-S1korrespondierende Leiter-S2-E1Wechsler(L an Mitte)
Wechselschaltung im Stromlaufplan, beide Schalter in Ruhestellung: Die Leuchte ist aus, weil die Zungen an verschiedenen korrespondierenden Leitern liegen. Jede Betätigung eines Schalters ändert den Zustand.
SchaltungSchalterLeitungAnwendung
Ausschaltung1 Ausschalterzum Schalter L und Schaltdrahteine Leuchte, eine Schaltstelle
Serienschaltung1 Serienschalterzur Leuchte zwei Schaltdrähte, N und PEzwei Leuchten(gruppen) getrennt, eine Schaltstelle
Wechselschaltung2 Wechselschalterzwischen den Schaltern zwei korrespondierende Leiterzwei Schaltstellen, z. B. Flur, Zimmer mit zwei Türen
Kreuzschaltung2 Wechselschalter und 1 oder mehr Kreuzschalterje Abschnitt zwei korrespondierende Leiterdrei und mehr Schaltstellen
Stromstoßschaltungbeliebig viele Taster, 1 StromstoßschalterTaster parallel an einer Steuerleitungviele Schaltstellen, einfach erweiterbar
TreppenlichtschaltungTaster, 1 Treppenlicht-ZeitschalterTaster parallel, Zeitschalter im VerteilerTreppenhaus, Licht geht nach Zeit aus
DimmerschaltungDimmer, ggf. mit Wechselschalter oder Nebenstellewie Aus- oder WechselschaltungHelligkeit stufenlos; Leuchtmittel muss dimmbar sein
BewegungsmelderMelder, mehrere als Haupt- und NebenmelderL, N, geschalteter Leiter, PEFlur, Außenlicht, Keller
Geschaltet wird immer der Außenleiter, nie der Neutralleiter. Schalterleitungen mit Schutzleiter verlegen, auch wenn der Schalter keinen braucht (spätere Nachrüstung, Metallabdeckungen).

Quelle: Gebräuchliche Installationsschaltungen; Ausführung nach DIN VDE 0100-460 und -520, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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