Sicherheitsventil der Heizung: Größe nach Leistung
Welche Anschlussgröße das Membran-Sicherheitsventil eines Heizkessels braucht und wie groß die Ausblaseleitung sein muss.
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| Nennwärmeleistung | Eintritt (Ventil) | Ausblaseleitung | Ansprechdruck üblich |
|---|---|---|---|
| bis 50 kW | DN 15 (G ½) | DN 20 | 2,5 bis 3 bar |
| über 50 bis 100 kW | DN 20 (G ¾) | DN 25 | 3 bar |
| über 100 bis 200 kW | DN 25 (G 1) | DN 32 | 3 bar |
| über 200 bis 350 kW | DN 32 (G 1¼) | DN 40 | 3 bis 6 bar |
| über 350 bis 600 kW | DN 40 (G 1½) | DN 50 | 3 bis 6 bar |
| über 600 bis 900 kW | DN 50 (G 2) | DN 65 | 3 bis 6 bar |
Gilt für bauteilgeprüfte Membran-Sicherheitsventile mit Kennbuchstabe H in geschlossenen Heizungen bis 110 °C. Das Ventil sitzt am höchsten Punkt des Wärmeerzeugers oder in der Vorlaufleitung nahe daran, ohne Absperrung dazwischen. Die Ausblaseleitung hat höchstens zwei Bögen und ist höchstens 2 m lang, sonst eine Nennweite größer; sie mündet sichtbar über einem Ablauf mit Trichter. Der Ansprechdruck liegt mindestens 0,5 bar über dem Enddruck des Ausdehnungsgefäßes. Herstellerangaben des Kessels gehen vor.
Quelle: DIN EN 12828 (2014) und TRD 721, sinngemäß; übliche Herstellerangaben. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.