Ausdehnungsgefäß (Heizung)
Berechnet für eine geschlossene Warmwasserheizung das erforderliche Nennvolumen des Membran-Druckausdehnungsgefäßes und wählt die nächste handelsübliche Größe.
V_n = (V_e + V_v) · (p_e + 1) / (p_e − p_0) · V_e = n · V_A · V_v ≥ 0,5 % V_A, mindestens 3 l · p_0 = h_st/10 + 0,2 bar · p_e = p_SV − 0,5 bar (p_SV ≤ 5 bar) · Verfahren nach DIN EN 12828 / DIN 4807-2
Eingaben
l
Wasserinhalt von Kessel, Rohrnetz, Heizkörpern und Speicher (Herstellerangaben, ggf. mit dem Rechner „Leitungsinhalt“ ermitteln).°C
°C
m
Höhe des höchsten Punkts der Anlage über dem Gefäß.bar
Heizungen bis 3 bar sind üblich (Ventil 3 bar).Ergebnis
Erforderliches Nennvolumen17,5l
Handelsübliche Größe18 l
Vordruck p₀1bar
Fülldruck (kalt) ab1,3bar
Rechnung: Ausdehnung n = 2,24 % → V_e = 4,48 l, Wasservorlage V_v = 3 l, Enddruck p_e = 2,5 bar. V_n = (4,48 + 3) · (2,5 + 1) / (2,5 − 1) = 17,45 l.
| Max. Temperatur | Ausdehnung n | V_e [l] | V_n [l] |
|---|---|---|---|
| 50 °C | 1,18 % | 2,4 | 12,5 |
| 60 °C | 1,68 % | 3,4 | 14,8 |
| 70 °C | 2,24 % | 4,5 | 17,5 |
| 80 °C | 2,87 % | 5,7 | 20,4 |
| 90 °C | 3,56 % | 7,1 | 23,6 |
Vordruck am Gefäß bei drucklosem Heizungswasser einstellen. Der Fülldruck der kalten Anlage liegt etwa 0,3 bar über dem Vordruck. Anlagen mit Glykol, über 110 °C oder mit Wärmepumpe/Solar prüfen Hersteller und Norm gesondert (andere Ausdehnung, ggf. Sicherheitstemperatur).
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