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Motoröl: Spezifikationen und Freigaben

ACEA, API und Herstellernormen auf dem Ölkanister: was sie sagen und für welche Motoren sie gelten.

AngabeHerkunftBedeutungübliche Viskosität
A3/B4, A7/B7ACEA (Europa)hoch belastbar, voller Aschegehalt; Motoren ohne Partikelfilter5W-40, 10W-40
C2, C3ACEAaschearm (Low SAPS), für Partikelfilter und Katalysator; C3 mit höherer HTHS5W-30, 5W-40
C5, C6ACEAaschearm und kraftstoffsparend, dünnflüssig0W-20, 0W-16
SP, SNAPI (USA), OttomotorenPrüfung gegen Ablagerungen und Frühzündung (LSPI) bei SP0W-20, 5W-30
CK-4API, Nutzfahrzeug-DieselDiesel mit Abgasnachbehandlung10W-30, 15W-40
VW 504 00 / 507 00VolkswagenLonglife Otto / Diesel mit Partikelfilter5W-30
VW 508 00 / 509 00VolkswagenLonglife für neue Motoren0W-20
MB 229.51, 229.52, 229.71Mercedes-Benzaschearm, je nach Motor5W-30, 0W-20
BMW Longlife-04, LL-17 FE+BMWLonglife mit Partikelfilter / dünnflüssig für neue Motoren5W-30, 0W-20
dexos2GM/OpelOtto und Diesel, aschearm5W-30
Ford WSS-M2C 948-BFordkraftstoffsparend, u. a. EcoBoost5W-20
Das Öl muss die im Serviceheft oder in der Betriebsanleitung genannte Herstellerfreigabe tragen; „erfüllt die Anforderungen“ ist schwächer als „freigegeben nach“. Für Longlife-Intervalle ist das freigegebene Öl Pflicht. In Motoren mit Partikelfilter nur aschearme Öle (ACEA C) verwenden.

Quelle: ACEA European Oil Sequences 2023, API Engine Oil Licensing System (Stand 2025), Freigabelisten der Hersteller, sinngemäß. Richtwerte für die Praxis, maßgeblich sind die gültigen Normen und Herstellerangaben.

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