Nennvolumen des Ausdehnungsgefäßes
Das Gefäß muss Ausdehnung und Wasservorlage aufnehmen – je kleiner der Druckspielraum, desto größer das Gefäß.
Vn=(Ve+VV)·(pe+1)pe−p0
Umstellen nach
- Vn
- Nennvolumen des Gefäßes l · m³
- Ve
- Ausdehnungsvolumen l · m³
- VV
- Wasservorlage l · m³
- pe
- Enddruck (Überdruck) bar
- p0
- Vordruck (Überdruck) bar
Die Formel umgestellt
- nach Vn Nennvolumen des GefäßesVn=(Ve+VV)·(pe+1)pe−p0
- nach Ve AusdehnungsvolumenVe=Vn·(pe−p0)pe+1−VV
- nach VV WasservorlageVV=Vn·(pe−p0)pe+1−Ve
- nach pe Enddruck (Überdruck)pe=Vn·p0+Ve+VVVn−Ve−VV
- nach p0 Vordruck (Überdruck)p0=pe−(Ve+VV)·(pe+1)Vn
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| Vn | Nennvolumen des Gefäßes | l, m³ |
| Ve | Ausdehnungsvolumen | l, m³ |
| VV | Wasservorlage | l, m³ |
| pe | Enddruck (Überdruck) | bar |
| p0 | Vordruck (Überdruck) | bar |
Merke
Vordruck ≈ statische Höhe / 10 + 0,2 bar. Enddruck ≈ Ansprechdruck des Sicherheitsventils – 0,5 bar.
In der Praxis
MAG auswählen und beim Einbau den Vordruck auf die Anlage einstellen.
Beispiel
Ausdehnung 4,5 l, Wasservorlage 3 l, Vordruck 1,2 bar, Enddruck 2,5 bar. Welches Nennvolumen braucht das Gefäß?