Wärmestromdichte einer Fußbodenheizung
Wie viel Wärme der Boden abgibt, hängt nur vom Unterschied zwischen Bodenoberfläche und Raum ab.
q=8,92·(ϑF,m−ϑi)1,1
Umstellen nach
- q
- Wärmestromdichte W/m²
- ϑF,m
- mittlere Fußbodenoberflächentemperatur °C
- ϑi
- Raumtemperatur °C
Die Formel umgestellt
- nach q Wärmestromdichteq=8,92·(ϑF,m−ϑi)1,1
- nach ϑF,m mittlere FußbodenoberflächentemperaturϑF,m=ϑi+(q8,92)11,1
- nach ϑi Raumtemperaturϑi=ϑF,m−(q8,92)11,1
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| q | Wärmestromdichte | W/m² |
| ϑF,m | mittlere Fußbodenoberflächentemperatur | °C |
| ϑi | Raumtemperatur | °C |
Merke
Grenzwerte der Oberfläche: 29 °C im Aufenthaltsbereich, 33 °C im Bad, 35 °C in der Randzone.
In der Praxis
Prüfen, ob die Fußbodenheizung die Raumheizlast ohne zu warme Füße schafft: höchstens etwa 100 W/m².
Beispiel
Der Boden hat im Mittel 26 °C, der Raum 20 °C. Welche Wärmestromdichte gibt er ab?
Weiter mit
Volumenstrom eines FußbodenheizkreisesNorm-Heizlast eines Raums