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Wasserhärte & Enthärtung

Rechnet die Wasserhärte zwischen °dH, mmol/l und °fH um, nennt den Härtebereich und zeigt für eine Enthärtungsanlage, wie viel Wasser sie bis zur nächsten Regeneration liefert, wie oft sie im Jahr regeneriert und wie viel Salz sie braucht.

1 mmol/l = 5,6 °dH = 10 °fH · Härtebereiche weich unter 1,5 mmol/l, mittel 1,5 bis 2,5, hart über 2,5 (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz, sinngemäß) · V = K / (h_roh − h_rest) · Anteil über das Harz = (h_roh − h_rest) / h_roh · 1 mol Kapazität ≈ 5,6 m³·°dH

Eingaben

°dH
Steht auf der Seite oder in der Analyse des Wasserversorgers.
°dH
Hersteller empfehlen meist 6 bis 8 °dH. Das Verschneideventil mischt dazu Rohwasser bei.
m³·°dH
Herstellerangabe; aus mol umrechnen: 1 mol ≈ 5,6 m³·°dH.
l/Tag
kg
Herstellerangabe für den eingestellten Regenerationsschritt.

Ergebnis

Wasser bis zur Regeneration5m³
reicht für10,4Tage
Regenerationen im Jahr35
Salz im Jahr35kg
Härtebereichhart
Härte20°dH
3,57mmol/l
35,6°fH
Rechnung: V = 60 m³·°dH / (20 − 8) °dH = 5 m³ · 4 × 120 l = 480 l am Tag → 10,4 Tage · über das Harz fließen 60 %, der Rest wird verschnitten.

Resthärte im Vergleich

ResthärteWasser je RegenerationTage
0 °dH3 m³6,3
4 °dH3,75 m³7,8
6 °dH4,29 m³8,9
8 °dH5 m³10,4
10 °dH6 m³12,5
Enthärtungsanlagen brauchen eine DVGW-geprüfte Bauart, einen Systemtrenner bzw. Rückflussverhinderer davor und regelmäßige Wartung. Wasser für Trinken und Kochen darf auch unenthärtet bleiben (Kaltwasser-Abzweig vor der Anlage).
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