Zirkulationsvolumenstrom
Die Zirkulation muss so viel Wasser umwälzen, dass der Wärmeverlust der Leitungen höchstens 5 K Temperaturabfall verursacht.
- V̇Z
- Zirkulationsvolumenstrom l/h · m³/h
- Q̇V
- Wärmeverlust der Warmwasserleitungen W · kW
- Δϑ
- Temperaturabfall im Kreislauf K
Die Formel umgestellt
- nach V̇Z ZirkulationsvolumenstromV̇Z=0,86·Q̇VΔϑ
- nach Q̇V Wärmeverlust der WarmwasserleitungenQ̇V=V̇Z·Δϑ0,86
- nach Δϑ Temperaturabfall im KreislaufΔϑ=0,86·Q̇VV̇Z
Größen und Einheiten
| Zeichen | Größe | Einheiten |
|---|---|---|
| V̇Z | Zirkulationsvolumenstrom | l/h, m³/h |
| Q̇V | Wärmeverlust der Warmwasserleitungen | W, kW |
| Δϑ | Temperaturabfall im Kreislauf | K |
Merke
0,86 kommt aus der Wärmekapazität des Wassers: 1 W hebt 0,86 l Wasser je Stunde um 1 K. Q̇ in W, Δϑ in K einsetzen, dann ergibt sich V̇ in l/h.
In der Praxis
Am Speicheraustritt mindestens 60 °C, zurück am Speicher höchstens 5 K weniger (DVGW W 551, sinngemäß). Den Wärmeverlust liefert die Summe aus Leitungslänge mal Verlust je Meter; danach werden Pumpe und Strangregulierventile eingestellt.
Beispiel
Die Warmwasser- und Zirkulationsleitungen eines Mehrfamilienhauses verlieren 600 W. Der Temperaturabfall soll 5 K betragen. Welchen Volumenstrom muss die Zirkulationspumpe fördern?
Weiter mit
Wärmemenge zum Erwärmen von WasserAusstoßzeit (Warmwasser-Wartezeit)Volumenstrom im Rohr