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Enthärtung: Wassermenge bis zur Regeneration

Eine Enthärtungsanlage reicht für die Wassermenge, die sich aus ihrer Kapazität und der herausgenommenen Härte ergibt.

V=Khroh−hziel
Umstellen nach
V
Wassermenge bis zur Regeneration m³ · l
K
Austauschkapazität der Anlage m³·°dH
hroh
Härte des Rohwassers °dH · mmol/l
hziel
eingestellte Resthärte (Verschnitt) °dH · mmol/l

Die Formel umgestellt

  • nach V Wassermenge bis zur RegenerationV=Khroh−hziel
  • nach K Austauschkapazität der AnlageK=V·(hroh−hziel)
  • nach hroh Härte des Rohwassershroh=KV+hziel
  • nach hziel eingestellte Resthärte (Verschnitt)hziel=hroh−KV

Größen und Einheiten

ZeichenGrößeEinheiten
VWassermenge bis zur Regenerationm³, l
KAustauschkapazität der Anlagem³·°dH
hrohHärte des Rohwassers°dH, mmol/l
hzieleingestellte Resthärte (Verschnitt)°dH, mmol/l

Merke

Gerechnet wird nur mit der Härte, die herausgenommen wird: Rohwasserhärte minus Resthärte. 1 mmol/l entspricht rund 5,6 °dH.

In der Praxis

Der Verschnitt mischt Rohwasser zu, damit eine Resthärte bleibt; üblich sind etwa 6 bis 8 °dH (Herstellerangabe). Vollständig enthärtetes Wasser kann Metallleitungen angreifen.

Beispiel

Eine Enthärtungsanlage hat eine Kapazität von 60 m³ · °dH. Das Rohwasser hat 20 °dH, eingestellt ist eine Resthärte von 8 °dH. Nach wie viel Wasser muss sie regenerieren?

Weiter mit

Wärmemenge zum Erwärmen von WasserSpitzendurchfluss (DIN 1988-300)