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Modulleistung bei Einstrahlung und Temperatur

Die Peakleistung gilt nur bei 1000 W/m² und 25 °C Zelltemperatur. Weniger Licht und heiße Zellen senken die Leistung.

P=PSTC·G1.000·(1+γ·(ϑZ−25))
Umstellen nach
P
Leistung des Moduls W · kW
PSTC
Nennleistung (Peak, STC) Wp
G
Einstrahlung (Bestrahlungsstärke) W/m²
γ
Temperaturkoeffizient der Leistung %/K
ϑZ
Zelltemperatur °C

Die Formel umgestellt

  • nach P Leistung des ModulsP=PSTC·G1.000·(1+γ·(ϑZ−25))
  • nach PSTC Nennleistung (Peak, STC)PSTC=PG1.000·(1+γ·(ϑZ−25))
  • nach G Einstrahlung (Bestrahlungsstärke)G=1.000·PPSTC·(1+γ·(ϑZ−25))
  • nach γ Temperaturkoeffizient der Leistungγ=1.000·PPSTC·G−1ϑZ−25
  • nach ϑZ ZelltemperaturϑZ=25+1.000·PPSTC·G−1γ

Größen und Einheiten

ZeichenGrößeEinheiten
PLeistung des ModulsW, kW
PSTCNennleistung (Peak, STC)Wp
GEinstrahlung (Bestrahlungsstärke)W/m²
γTemperaturkoeffizient der Leistung%/K
ϑZZelltemperatur°C

Merke

STC: 1000 W/m², 25 °C Zelltemperatur. γ ist negativ: Je 10 K wärmer verliert ein PERC-Modul etwa 3,5 % Leistung. Deshalb liefern klare, kühle Frühlingstage oft die höchsten Spitzen.

In der Praxis

Messwerte am Wechselrichter mit dem Datenblatt vergleichen, Fehler finden (verschmutzte oder verschattete Module), Hinterlüftung bei Indach-Montage beachten.

Beispiel

Ein 430-Wp-Modul (γ = −0,34 %/K) bekommt 800 W/m², die Zellen sind 45 °C warm. Welche Leistung liefert es?

Weiter mit

Zelltemperatur eines PV-Moduls (NOCT)Jahresertrag einer PV-AnlagePV-Leerlaufspannung bei Kälte