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Hilfe-Center › Maschine und Fräsen

Einrichten und Kalibrieren

Assistenten, die Richtungen, Schritte je Millimeter und Arbeitsbereich der Maschine einstellen.

Maschine → Einrichten und Kalibrieren zeigt alle Einrichtungs-Assistenten als Kacheln in der empfohlenen Reihenfolge. Jede Kachel sagt, was Sie brauchen, wie lange es dauert und ob der Assistent für diese Maschine schon erledigt ist (mit Datum). Die Übersicht gibt es auch als Knopf in der Steuerung unter Referenzfahrt. Schließen Sie einen Assistenten, kehren Sie zur Übersicht zurück.

  1. Maschine kennenlernen: Richtungen der Achsen, Endschalter-Ecke, Antast-Tempo und die erste Referenzfahrt (siehe Referenzfahrt).
  2. Schalter testen: zeigt jeden Endschalter und den Taster live an.
  3. Schritte kalibrieren: damit jedes Maß stimmt.
  4. Arbeitsbereich messen: damit die Maschine ihren ganzen Weg nutzt und nie an den Anschlag fährt.

Der Stand wird je Maschine im Konto gespeichert und gilt auf allen Geräten.

Schalter testen

Die Seite zeigt live, welche Eingänge die Steuerung gerade meldet: die Endschalter X, Y und Z und den Taster (Tastplatte). Die Maschine fährt dabei nicht.

  1. Drücken Sie jeden Endschalter einmal kurz mit dem Finger. Halten Sie für den Taster die Klemme an den Fräser und berühren Sie ihn kurz mit der Tastplatte.
  2. Solange ein Eingang ausgelöst ist, leuchtet er in der Liste und im Bild. Sobald er wieder frei ist, gilt er als geprüft.
  3. Meldet ein Eingang ununterbrochen, ist der Schalter gedrückt, das Kabel offen (bei Öffnern) oder die Logik vertauscht. Dann hilft $5 (Endschalter umkehren) bzw. $6 (Taster umkehren) in den Steuerungseinstellungen.
  4. Tür, Halt-, Start-, Reset-Knopf und Not-Aus erscheinen zusätzlich, sobald die Steuerung sie meldet.

Fertig speichert, wie viele der vier Eingänge geprüft sind. Reagiert ein Schalter gar nicht, prüfen Sie Stecker und Kabel. Die Seite sagt außerdem, ob harte Endlagen ($21) an sind: Dann stoppt die Steuerung bei jedem ausgelösten Endschalter sofort mit Alarm 1.

Schritte kalibrieren

Jeder Motor dreht in kleinen Schritten. Wie viele Schritte einen Millimeter ergeben, steht in der Steuerung ($100 für X, $101 für Y, $102 für Z). Stimmt der Wert nicht, wird jedes Teil ein wenig zu groß oder zu klein.

  1. Achse und Weg wählen. Je länger der Messweg, desto genauer (X und Y 100 mm, Z 20 mm sind ein guter Anfang).
  2. Startpunkt: Kleben Sie ein Stahllineal parallel zur Achse auf den Tisch und spannen Sie einen spitzen Fräser oder einen Bleistift ein. Fahren Sie die Spitze genau über einen Strich. Tippen Sie zuletzt in die Richtung, in die die Messfahrt geht; dann ist das Spiel der Mechanik ausgeglichen.
  3. Messfahrt: Die Maschine fährt den Weg langsam ab.
  4. Nachmessen: Tragen Sie ein, wie weit sie wirklich gefahren ist. Die App rechnet neu = bisher × befohlen ÷ gemessen und zeigt die Abweichung. Unter 0,1 % lohnt keine Änderung. Über 10 % stimmt meist eine Grundeinstellung nicht (Mikroschritte am Treiber, Steigung der Spindel, Zähne der Riemenscheibe); dann schreibt die App nichts.
  5. Kontrolle: Nach dem Schreiben zeigt eine Kontrollfahrt, ob es jetzt passt. Danach geht es mit der nächsten Achse weiter.

Arbeitsbereich messen

Der Verfahrweg ($130–$132) sagt der Steuerung, wie weit jede Achse fahren darf. Ab Werk ist er oft kleiner als die Maschine oder passt nicht zum Umbau.

  1. Vorbereiten: Tisch leer, kein Fräser. Wählen Sie die Achsen. Sind die Software-Endlagen der Steuerung an ($20), schaltet die App sie für die Messung ab und danach wieder ein. Auch ihre eigenen Grenzen setzt sie so lange aus.
  2. Je Achse: Fahren Sie bis kurz vor den einen Anschlag und tippen Sie Hier ist das Ende, dann bis kurz vor den anderen. Etwa 1 bis 2 mm Luft genügen. Löst ein Endschalter aus, entsperren Sie, fahren ein Stück zurück und merken diese Stelle.
  3. Ergebnis: Die Tabelle zeigt bisher, gemessen und neu. Der Sicherheitsabstand (Standard 1 mm) geht vom gemessenen Weg ab. In Steuerung und Profil übernehmen schreibt $130–$132 und den Arbeitsbereich im Maschinenprofil.