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Serie ausgeben

Alle Zeilen der Liste oder eine Anzahl Nummern in einem Durchgang: als ZIP mit je einer Datei, als ein Programm mit Pause oder nebeneinander auf der Platte.

Wofür

Mit dem variablen Text entsteht jedes Teil einzeln: Auftrag, nächste Zeile, nächster Auftrag. Serie ausgeben macht alle Teile in einem Durchgang, etwa 40 Namensschilder aus einer Liste oder die Seriennummern 1001 bis 1050. Texte und Codes mit Platzhaltern werden je Teil für seine Zeile gesetzt.

Das Fenster öffnet sich über Datei → Serie ausgeben …, im Fenster Exportieren und über Serie ausgeben … am Stand des variablen Texts (Reiter Fräsen bzw. Laser und in den Assistenten).

Welche Teile

  • Alle Zeilen der Liste: jede Zeile der eingefügten Liste ein Teil.
  • Zeilen von – bis: ein Ausschnitt, etwa die Zeilen 11 bis 20.
  • Anzahl ab der aktuellen Zeile: ohne Liste die nächsten Nummern, etwa 25 Stück ab Nr. 1001.

Darunter stehen Anzahl, erste und letzte Nummer. Hat kein Text und kein Code Platzhalter, weist das Fenster darauf hin: alle Teile wären gleich.

Als ZIP

Je Teil eine G-Code-Datei in einer ZIP, dazu eine LIESMICH.txt mit allen Teilen und Zeiten. Den Dateinamen bestimmt ein Muster mit Platzhaltern, zum Beispiel schild-{nr} oder {Name}-{datum:JJJJ-MM-TT}; die Endung kommt von der Steuerung. Braucht ein Teil mehrere Fräser, gibt es je Fräser eine Datei.

Ein Programm mit Pause

Alle Teile in einer Datei. Zwischen zwei Teilen hält die Maschine mit M0 an; davor steht ein Hinweis als Kommentar, Standard „Neues Werkstück einlegen und Nullpunkt prüfen: Nr. {nr}“ mit der Nummer des nächsten Teils. Weiter geht es mit Zyklusstart, in der App mit Weiter in der Steuerung.

Spindel bzw. Laser sind in der Pause aus; jedes Teil beginnt wieder mit Anlauf. Projekte mit mehreren Fräsern lassen sich so nicht ausgeben (ein Programm kann den Fräser nicht wechseln): dann als ZIP oder nebeneinander auf der Platte.

Nebeneinander auf der Platte

Alle Teile liegen auf dem Werkstück, im Raster mit Abstand und Rand, in Lesereihenfolge von oben links. Mit Verschachteln werden sie nach ihrem Umriss dichter gelegt, auch um 90° gedreht. Ein Teil sind alle sichtbaren Formen der Zeichnung. Was nicht auf die Platte passt, kommt auf die nächste; zwischen den Platten hält das Programm an („Neue Platte einlegen“). Die Vorschau zeigt die erste Platte mit nummerierten Teilen.

Beim Lasern ist das die schnellste Art: eine Platte einlegen, alle Schilder in einem Auftrag. Mit mehreren Fräsern entsteht je Platte und Fräser ein Programm (ZIP).

Platte als Projekt öffnen (unter der Vorschau; bei mehreren Platten mit Auswahl) legt die Teile der Platte als gewöhnliche Formen in ein neues Projekt, jedes mit dem Text und Code seiner Zeile. Dort lässt sich die Anordnung vor dem Lasern bzw. Fräsen von Hand anpassen, etwa ein Teil um ein Astloch herum verschieben. Das bisherige Projekt bleibt, wie es war; ist es ungespeichert, fragt die App vorher.

Speichern oder an die Maschine

  • G-Code speichern bzw. ZIP speichern schreibt in der Schreibweise der Steuerung aus dem Maschinenprofil (Einstellungen → Maschine → G-Code-Dateien), etwa LinuxCNC oder Marlin.
  • An die Maschine (Laser: Lasern) lädt das Programm mit Pausen bzw. die Platte in den Fräs- oder Laser-Assistenten; an die eigene Maschine geht immer Grbl.

Oben im Fenster stehen Anzahl, Dateien bzw. Platten und die geschätzte Gesamtzeit (aus der Zeit des aktuellen Teils, ohne Pausen); beim Ausgeben rechnet die App jedes Teil genau.

Protokoll

Läuft eine Serie an der Maschine, zeigt die Steuerung „Serie: Teil 3 von 12“ und in der Pause den Hinweis für das nächste Teil mit Weiter. Der Flugschreiber vermerkt jedes begonnene Teil mit Zeile und Nummer; der Prüfbericht nennt die Zeilen, die Nummern und welche Teile fertig wurden. Auch ein einzelner Auftrag mit variablem Text vermerkt Zeile und Nummer.

Nach einer fertigen Serie steht der variable Text (mit Automatik) auf der Zeile hinter der letzten; die nächste Serie beginnt dort.