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Bilder gravieren

Fotos und Logos mit Dither (fünf Arten), Graustufen oder Schwarzweiß gravieren; Helligkeit, Kontrast und Überfahrweg.

Im Menü Laser → Bild gravieren … wählen Sie ein Foto oder Logo (PNG, JPG, WebP, GIF, BMP). Es erscheint in der Mitte des Materials, zunächst höchstens 100 mm lang. Größe und Lage ändern Sie wie bei jeder Form. Transparente Stellen zählen als weiß, nur Dunkles brennt.

Beim ersten Bild legt die App das Laserprofil Foto an (Werte wie „Gravieren“, dazu Dither und 2 mm Überfahrweg).

Rasterarten

Im Dialog Laserprofile wählen Sie unter Bildgravur:

  • Dither (Standard): Punkte an oder aus (Floyd-Steinberg), Grautöne entstehen durch die Dichte der Punkte. Beste Wahl für Fotos und die meisten Diodenlaser.
  • Atkinson, Jarvis, Stucki: weitere Dither-Arten. Atkinson ist kontrastreich und hält Lichter sauber (Logos, helle Fotos), Jarvis und Stucki verteilen den Fehler weiter und zeichnen weichere Verläufe (Porträts).
  • Raster: gleichmäßiges Punktmuster (Bayer 4×4) ohne Rauschen, wie ein Zeitungsdruck.
  • Graustufen: Die Leistung folgt dem Grauwert in 16 Stufen. Gut auf Holz, wenn Sie die Werte vorher mit einem Testfeld abgestimmt haben.
  • Schwarzweiß: Nur dunkle Stellen brennen, mit voller Leistung. Gut für Strichzeichnungen und Logos.

Helligkeit und Kontrast wirken vor dem Rastern. Ein zu helles Bild brennt wenig; mehr Kontrast bringt Tiefen und Lichter heraus.

Zeilenabstand und Dauer

Der Linienabstand des Profils (0,1 mm ist üblich) bestimmt Feinheit und Dauer. Halbiert man ihn, dauert die Gravur doppelt so lang. Ein großes Foto in voller Materialgröße läuft schnell über eine Stunde; die Dauer steht im Reiter Laser.

Der Überfahrweg lässt den Laser am Zeilenende ohne Strahl weiterlaufen, damit Anlauf und Bremsweg nicht ins Bild fallen und die Ränder sauber bleiben.

Die Zeilen werden hin und zurück gefahren und am Rand auf das Dunkle gekürzt, ohne zwischen den Läufen anzuhalten.