Teil ist zu groß oder zu klein
- Falsche Schnittart: Für Teile mit Maß Kontur außen, für Löcher Kontur innen. Auf der Linie nimmt die halbe Fräserbreite weg.
- Falscher Fräserdurchmesser im Projekt: Ist ein 3-mm-Fräser eingespannt, aber 3,175 mm eingestellt, stimmt jede Kontur um 0,09 mm nicht.
- Alles um denselben Faktor falsch: Schritte je mm in der Steuerung prüfen (Steuerungseinstellungen).
Teil ist verschoben oder verzogen
- Schritte verloren: Zu hoher Vorschub, zu viel Zustellung oder stumpfer Fräser. Die Motoren überspringen Schritte, alles danach ist versetzt. Vorschub und Zustellung verringern.
- Lockere Riemen oder Madenschrauben an den Motoren nachziehen.
- Werkstück verrutscht: fester spannen.
Zu tief oder nicht durch
- Z-Nullpunkt neu antasten; Plattendicke prüfen (Z antasten).
- Materialdicke im Projekt mit der echten Platte vergleichen (Werkstück).
- Opferplatte uneben: einmal plan fräsen.
- Fräser rutscht in der Spannzange nach oben: fester anziehen.
Brandspuren, geschmolzener Kunststoff
Der Fräser reibt statt zu schneiden: Vorschub erhöhen oder Drehzahl senken; die Spandicke sollte nicht zu klein sein (Vorschub). Bei Acryl Einschneider verwenden.
Ausgefranste Kanten
- Oben ausgefranst: Abwärts- oder Kompressionsfräser verwenden.
- Gleichlauf statt Gegenlauf versuchen.
- Eine dünne Schlichtrunde zum Schluss hilft (Versatz-Werkzeug oder zweite Kontur mit kleiner Tiefe).
Fräser bricht
Zu viel Zustellung, zu hoher Vorschub, zu wenig Drehzahl, zu kurze Anlaufzeit der Spindel oder der Fräser fährt im Eilgang gegen eine Spannpratze (Sicherheitshöhe).
Alarm oder Fehler
Die App erklärt jeden Alarm und Fehler der Steuerung im Klartext. Ein Klick auf Im G-Code-Lexikon nachschlagen führt zur Erklärung mit Abhilfe. Alle Nummern: Alarme und Fehlermeldungen.